Sherlock Holmes ist ein meisterhafter Detektiv, der die „Wissenschaft der Deduktion“ perfekt beherrscht. Er bezeichnet sich selbst als „consulting detective“, den Scotland Yard (in Person von DI Lestrade) in jeglicher Problemlage hinzuzieht. Er verdient mit diesem Job kein Geld, doch für ihn ist diese Arbeit die Erfüllung seines Lebens, das Lösen von Fällen macht ihm Spaß.

Schon zu Beginn erfährt John Watson am eigenen Leib, dass Sherlock aus wenigen Details Schlüsse ziehen kann und ihm von weiten Teilen seines Lebens erzählen kann.

Er ist briliant, doch der Umgang mit ihm ist eher schwierig. Er selbst bezeichnet sich als „hochfunktionalen Soziopath“. Für ihn ist quasi Jeder in seiner Umgebung ein Idiot, da sich keiner an seinen gedanklichen Leistungen messen kann. Vor allem die Gerichtsmedizinerin Molly Hooper hat darunter zu leiden, doch Sherlock unterstreicht in „Der Reichenbachfall“ sein absolutes Vertrauen in sie.

Über Sherlocks Familie ist wenig bekannt: Regelmäßig trifft er auf seinen älteren Bruder Mycroft Holmes, der ein hoher Regierungsbeamter ist, zu dem er aber ein „schwieriges Verhältnis“ hat. Die beiden sprechen in „Ein Fall von Pink“ über ein Unglück ihrer Mutter, nähere Erläuterungen erfolgen jedoch nicht.

Über die Vergangenheit des Detektivs ist wenig bekannt, er ist ehemaliger Raucher  und nutzt nun Nikotinpflaster, außerdem wird ein früherer Drogenkonsum angedeutet.

Sherlock Holmes und John Watson treffen aufgrund eines gemeinsamen Bekannten (Mike Stamford) zusammen und mieten gemeinsam eine Wohnung in der Baker Street, Nr. 221b.